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Kriminalität in und um Potsdam: Deutlich mehr Einbrüche in Brandenburg

Besonders betroffen sind Potsdam und sein Umland. Doch trotz des Personalmangels bei der Polizei steigt die Aufklärungsquote.

Potsdam - Neue Zahlen zur steigenden Kriminalitätsbelastung in Brandenburg zeigen, warum Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) noch vor der Landtagswahl deutliche Korrekturen beim Personalabbau im Zuge der Polizeireform vornehmen will. Die Polizei musste im vergangenen Jahr einen deutlichen Anstieg bei Einbrüchen und Autodiebstählen verzeichnen. Besonders betroffen davon sind besonders Potsdam und Potsdam-Mittelmark.

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Nach Angaben des Polizeipräsidiums nahm die Zahl der Einbruchsdiebstähle im ersten Halbjahr 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zehn Prozent zu. Im ersten Halbjahr 2013 waren es 25 841 Fälle, im selben Zeitraum 2012 waren es 23 501 Fälle. Besonders das Berliner Umland ist davon betroffen. Fast 45 Prozent der Einbruchsdiebstähle, darunter wurden Einbrüche in Wohnungen, Häuser und auf Baustellen, aber auch Diebstähle von Autos oder Fahrrädern erfasst, geschahen im Speckgürtel. Im Jahr zuvor lag der Anteil der im Berliner Umland erfassten Fälle am Gesamtaufkommen in Brandenburg noch bei 41 Prozent. Die meisten Einbruchsdiebstähle gab es im ersten Halbjahr 2013 in Potsdam (2257), gefolgt von den Landkreisen Potsdam-Mittelmark (1957), Havelland (1844), Oberhavel (1824) und Barnim (1811). Die Täter haben es zunehmend auf Dienst- und Bürogebäude, aber auch Boden- und Kellerräume abgesehen.

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